Dirigent

Nachdem Joachim Kölmel im Jahr 2000 sein Abitur am Ludwig-Wilhelm Gymnasium in Rastatt absolvierte, leistete er von 2000 bis 2001 seinen Wehrdienst am LMK 2 in Karlsruhe. Bald darauf trat unser dynamischer Dirigent sein Studium an der Musikhochschule in Karlsruhe an, wo er von 2001 bis 2004 Orchestermusik studierte. Einige seiner Dozenten sind nicht nur hier sondern auch im Rest der Welt bekannt und angesehen. So zum Beispiel Reinhold Friedrich, der unter anderem bei der Tschechischen Philamonika, dem Orchester der BBC London und auch der Staatsphilamonie Bremen als Trompeter mitwirkte. Aber auch Mike Svoboda, Klaus Schuhwerk oder Ulrich Michels sind Namen die jeder Musikfreund kennt. Ein weiterer Dozent unseres Dirigenten war Edward H. Tarr. Der amerikanische Trompetenvirtuose und Musikwissenschaftler hat seit 2004 eine Professur an der Musikhochschule in Karlsruhe.

Nachdem Joachim Kölmel sein Studium erfolgreich abgeschlossen hatte, ist er seit 2004 freiberuflicher Musiker, Trompetenlehrer und Dirigent. Im gleichen Jahr (2004) übernahm er den MV Lyra Dennach. Seit 2008 dirigiert Joachim Kölmel die Stadtkapelle Rastatt. Doch der leidenschaftliche Musiker ist nicht nur als Dirigent tätig, sondern beglückte auch als Trompeter bei den verschiedensten Auftritten die Ohren seiner Zuhörer. Er spielte sowohl bei der H-Moll Messe von Johann Sebastian Bach in Kairo mit, als auch beim Piccolokonzert (von Antonio Vivaldi) in Bozen und der Uraufführung zeitgenössischer Musik in der Hugo Wolf Akademie. Auch beim Festival Junger Künstler in Bayreuth war er dabei, wo sich talentierte Jungmusiker aus über 30 verschiedenen Nationen für 4 Wochen treffen, um gemeinsam zu musizieren und Spaß zu haben. Des Weiteren war er mit Marshall und Alexander im ZDF und auch bei Guido Henn und seiner goldenen Blasmusik zu hören. Er machte auch seine Erfahrung mit Tourneen, als er mit den original Egerländer Musikanten auf Deutschlandtrounee war. Doch nicht nur sein musikalisches Können, sondern auch seine nette, sympathische Art macht ihn zu einem wirklichen Glückstreffer für die Stadtkapelle Rastatt.